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Meldung
Arbeitsämter fördern Frauen in IT-Berufen
Nürnberg - 30 Prozent aller Teilnehmer an IT-Weiterbildungslehrgängen, die die Arbeitsämter finanziell fördern, sind Frauen. Diese Quote liegt weit über dem weiblichen Beschäftigtenanteil in IT-Berufen.

Hierauf hat der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, auf dem Kongress der D-21-Initiative in Nürnberg hingewiesen. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, dass Frauen den Zugang zu den Informations- und Telekommunikationsberufen (IT-Berufe) finden, so Jagoda. Auch die Unternehmen der IT-Branche stehen der Beschäftigung von Frauen durchweg positiv gegenüber.

Mittlerweile gehören Umschulungen zur Fachinformatikerin oder zur IT-System-Elektronikerin genauso zur Angebotspalette der Arbeitsämter wie Weiterbildungsmaßnahmen zur Datenbankprogrammiererin oder Netzwerkspezialistin. Die positiven Rückmeldungen bestätigen, dass Frauen für die IT-Berufe gut geeignet seien und erfolgreich in den
Arbeitsmarkt integriert werden können, betonte Jagoda.

In den 1997 neugeschaffenen IT-Ausbildungsberufen sind junge Frauen mit einem Anteil von 14 Prozent allerdings zum Teil noch immer deutlich unterrepräsentiert. Im Beruf IT-Systemelektroniker/in sind nur vier Prozent aller Auszubildenden Frauen, beim Beruf
Informatikkaufmann/-frau liegt die Quote immerhin bei 22 Prozent, beim Beruf IT-Systemkaufmann/-frau sogar bei 30 Prozent.

Jagoda verwies auf die mittlerweile zahlreichen Informations- und Orientierungsangebote für Frauen. Auch die Bundesanstalt für Arbeit hat ihr Angebot an Information, Beratung und Vermittlung entsprechend ausgerichtet. So sei erst Mitte September in der Reihe "Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der BA (ibv)" eine Dokumentation unter dem Titel "Frauen und IT - zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik" herausgegeben worden.

Der Präsident der BA wies außerdem auf zwei neue Angebote hin, nämlich die im September erschienene BA-Informationsschrift "IT-Berufe, Berufschancen für junge Frauen" aus der Reihe "WAS WERDEN - Berufskunde Live", sowie das interaktive Computerprogramm "JOBLAB", das in diesem Schuljahr an 11.000 Schulen im gesamten Bundesgebiet versandt wird. Es will insbesondere Mädchen ansprechen, sich kreativ und spielerisch über IT-Berufe zu informieren.
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