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Qualifizierung für die Gamesbranche
Expertise
Projektarchiv: Qualifizierungs-Offensive
Projektzeitraum: 1998-2000
AusBildung wird Erfolg — Qualifizierungs-Offensive Mediengestalter/in für Digital und Printmedien
Das Projekt

Die Ausbildungsordnung des neuen Berufsbildes Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien trat zum 01. August 1998 in Kraft. In der Region Köln wurde mit Beginn des ersten Ausbildungsjahres ein Projekt initiiert, das die erstmalige Umsetzung des Berufsbildes im Rahmen einer Ausbildungskooperation unterstützte. Gefördert wurde das Projekt vom damaligen Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit der Umsetzung des Berufsbildes in der betrieblichen Praxis werden hohe Erwartungen sowohl von seiten der Druck- und Verlagsbranche als auch von seiten benachbarter Wirtschaftszweige verbunden, in denen – aufgrund der Offenheit des Konzeptes – ebenfalls Mediengestalter/innen für Digital- und Printmedien ausgebildet werden können. Aus der Differenziertheit des modularen Konzeptes ergeben sich hohe Anforderungen an alle im Ausbildungsprozess Beteiligte. Insbesondere für die Gruppe der kleinen und kleinsten Unternehmen ist diese Ausbildung einzelbetrieblich häufig nur schwer ausfüllbar. Deshalb wurde bereits bei der Entwicklung des neuen Berufsbildes eine mögliche betriebliche Umsetzung in Ausbildungskooperationen diskutiert.

Das Projekt "Qualifizierungsoffensive Mediengestalter/inD+P" hat diesen Kooperationsgedanken aufgegriffen und setzte ihn in der Region Köln modellhaft um. Projektpartner waren sechs Institutionen und zehn Unternehmen der Medienbranche. Institutionelle Partner im Projekt waren die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, der VDN Verband der Druckindustrie Nordrhein, die Industriegewerkschaft Medien NRW, die Stadt Köln und AIM, das KoordinationsCentrum für Ausbildung in Medienberufen.

Innerhalb des Projektes wurden zwei Leitfäden erstellt, die Unternehmen bei der Planung der Ausbildungsorganisation sowie bei der Initiierung und Realisierung einer betrieblichen Ausbildungskooperation unterstützen.

Der Ausbildungsleitfaden dient der Erstellung eines Ausbildungsplans, der den betrieblichen Anforderungen entspricht, der Überprüfung der betrieblichen Ausbilderqualifikation und der Ermittlung des möglichen Bedarfs an Kooperationspartnern für die Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in für Digital- ud Printmedien.

Der Kooperationsleitfaden bietet eine Hilfestellung bei der Organisation betrieblicher Ausbildungskoooperationen mit einem weiteren oder mehreren Unternehmen. Der Leitfaden ist so angelegt, dass Unternehmen und deren Ausbilder in einer chronologischen Reihenfolge die wesentlichen Schritte zur Initiierung und Umsetzung einer Ausbildungskooperation nachvollziehen können. Arbeits- ud Formblätter sind jeweils in Zusammenhang mit den Arbeitsschritten als Kopiervorlagen beigefügt. Ergänzende Planungsschritte und nützliche Tipps wurden aus der praktischen Erfahrung des Projektteams der Qualifizierungsoffensive heraus abgeleitet. Der Leitfaden beschreibt folgende Planungsschritte:
Was Unternehmen vor einer Kooperation beachten sollten
Check up des gwünschten Ausbildungsplans je nach Fachrichtung
Gewünschtes Profil des Partnerunternehmens
Sammlung der gesuchten und angebotenen Ausbildungsinhalte
Feinabstimmung der Ausbildungsinhalte
Terminierung der externen Ausbildungsintervalle ...

Beide Broschüren sind in Printform leider vergriffen, stehen aber unter folgenden link als PDF-Download zur Verfügung.
Die Broschüren als Download

Ansprechpartnerin für weitere Informationen zum Projekt ist Bettina Baum, Tel: 0221/65008 901,

e-Mail: baum@aim-mia.de
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