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Meldung
Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur 2012
Die 5. Arbeitsmarktkonferenz steht unter dem Motto "Perspektive 2025 - Wie sieht der Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren aus?" Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen diskutieren Kultur-und Medienschaffende am 25. Januar 2012.

Welche Fachkräfte werden in den kommenden 10, 15 Jahren gebraucht? Auf welche Strukturen, Märkte, Projekte, Trends sollten sich Unternehmen, freie und angestellte Mitarbeiter/innen einstellen? Bei der Arbeitsmarktkonferenz steht immer auch der einzelne Mensch im Mittelpunkt. Was bedeutet gute Arbeit? Welche individuellen Strategien sind für (Studien-)Absolvent/innen hilfreich? Medien und Kultur sind international geprägt – wie greifen Personalentwicklung und Projekte diese multikulturelle Realität auf? Fragen auf die gemeinsame Antworten gesucht werden, zu denen Position bezogen werden kann.

Die Konferenz wendet sich an Kultur- und Medienschaffende: An jüngere wie erfahrene Profis, an Unternehmen, an Multiplikator/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Sie bietet aktuelle Informationen und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Die Veranstalter erhoffen sich wieder eine rege Beteiligung und lebhafte Diskussionen!

Programm
Mittwoch, 25. Januar 2012

10.00 Uhr
Tee und Kaffee

10.30 Uhr
Ausgabe der Konferenzunterlagen

11.00 Uhr
Begrüßung durch Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln

Eröffnung mit Prof. Hans-Georg Bögner, Geschäftsführer, SK Stiftung Kultur,
AIM/ sk stiftung jugend und medien


11.15 Uhr
Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen

Roswitha Stock, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln: Perspektive 2025 – Gehen der Medien- und Kulturwirtschaft die Fachkräfte aus?

11.30 – 13.00 Uhr
Auftakt-Diskussion: Blick in die Zukunft: Wie sieht der Fachkräftebedarf in den kommenden 10, 15 Jahren aus?

Für Unternehmen, Beschäftigte wie Freiberufler/innen ist es existentiell wichtig, sich auf Branchen-Trends frühzeitig einzustellen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stehen die Veränderungen von Tätigkeitsprofilen, Arbeitsstrukturen und Anforderungen. Diskutiert wird, welche Beschäftigungs- und Geschäftsfelder in den kommenden Jahren entstehen. Wo liegen Chancen für Spezialist/innen, wo für Generalist/innen?
Wie ist der Fachkräftebedarf in der Region? Welche Fachkräfte werden kurzfristig, welche langfristig gesucht? Kurz: wie sieht der Arbeitsmarkt in Zukunft aus?

mit:
Claus Bachem, Geschäftsführer, J. P. Bachem Verlag GmbH
Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegen heiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Jörg Krauthäuser, Geschäftsführender Gesellschafter facts+fiction GmbH
Konrad Peschen, Leiter der Stabsstelle Medien, Stadt Köln
Roswitha Stock, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln
Moderation: Judith Schulte-Loh, WDR


13.00 – 14.00 Uhr
Mittagspause

14.00 – 14.30 Uhr
Grundsatzreferat: Strategie der Stadt Köln zum Ausbau der Kultur- und Kreativwirtschaft
von:
Ute Berg, Beigeordnete für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln


14.30 – 15.30 Uhr
Forum 1: Code of Practice, Code of Fairness – Welchen Nutzen hat das?

Gute Arbeitsbedingungen sollten Alltag sein. Aber was be deutet das für Projekte, z.B. in Film/Fernsehproduktionen? Was sollten Freie und Projektbezogen-Beschäftigte erwarten
und fordern können? Hilft da etwa ein Code of Practice weiter, in dem Verhaltensregeln vereinbart werden? Kann dieses britische Modell auf die Bundesrepublik übertragen werden? Welche Partner sind einzubeziehen?

mit:
Stefan Nowak, freier Kameramann, im Vorstand des Filmverband West in ver.di
Gerhard Schmidt, Produzent, Gemini Film & Library GmbH (film & fernsehproduzentenverband nrw e.v.)
Benno Stieber, Journalist, Vorstandsmitglied von Freischreiber e.V.
Konstantin von Ahlefeld, Sprecher des Vorstands, Verband der Fernseh-, Film-, Multimedia- und Videowirtschaft e.V.
Moderation: Bettina Baum, Referentin für Arbeitsmarktmonitoring, AIM/ sk stiftung jugend und medien


14.30 – 15.30 Uhr
Forum 2: Master für alle? Kür oder Pflicht?

Viele Bachelor-Absolvent/innen möchten ihr Qualifikations-Profil mit einem Master abrunden. Viele fürchten, ohne Master schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu
haben. Aber gibt es überhaupt genug Studienplätze bei Medien- und Kultur-Studiengängen? Wo sind Engpässe? Sind es die passenden Schwerpunkte? Ist das Auswahl -
verfahren transparent? Oder entsteht ein akademisches „Proletariat“ der Nur-Bachelor-Absolvent/innen? Welchen Stellenwert hat der Master für Unternehmen? Im Panel
werden die Positionen der Hochschulen, Erfahrungen der Bewerber/innen diskutiert.

mit:
Ulrike Blumenreich, Projektleiterin Studium – Arbeitsmarkt – Kultur, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
Anne Mager, freie Kunstmanagerin
Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität, Institut für Sprache, Medien und Musik, Universität Bonn
Moderation: Prof. Hans-Georg Bögner, Geschäftsführer, SK Stiftung Kultur, AIM/ sk stiftung jugend und medien


15.30 – 16.00 Uhr
Pause

16.00 – 17.30 Uhr
Abschluss: Ein internationaler Standort?! Köln
und die Welt


In der Kultur- und Medienbranche gehören multikulturelle Projekte zum Alltag. Entsteht dadurch ein internationaler Arbeitsmarkt? Welche Chancen haben Fachkräfte mit
Migrations-Geschichte? Gibt es tatsächlich more colour in the media? Fühlen sich Fachkräfte mit Zuwanderungs-Kompetenzen in dieser Arbeitsgesellschaft willkommen
geheißen? Andererseits ist das Publikum, ist die Gesellschaft zunehmend von Migrationserfahrungen geprägt. Wie verändern sich dadurch Themen, inhaltliches Interesse und schlicht kulturelle Konsumgewohnheiten? Das Abschlusspanel wagt den Blick in die Zukunft.

mit:
Dr. Lale Akgün, Gruppenleiterin „Internationale Angelegenheiten und Eine-Welt-Politik“ Staatskanzlei des Landes NRW
Kazim Çalisgan, Geschäftsführer des Katakomben Theaters, Essen / Musiker
Martin Lorber, PR Director und Jugendschutzbeauftragter, Electronic Arts
Ayca Tolun, Redakteurin, Funkhaus Europa, WDR
Moderation: Judith Schulte-Loh, WDR


17.30 Uhr
Ausklang bei Kölsch und Brezeln


Veranstalter: Stabsstelle Medien der Stadt Köln, SK Stiftung Kultur, Agentur für Arbeit Köln und AIM KoordinationsCentrum in Trägerschaft der sk stiftung jugend und medien.

Die Arbeitsmarktkonferenz wird gefördert durch die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen

Ort: Im Mediapark 7

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Informationen zur Anmeldung: unter 0221- 574 33 60 oder amk (at) aim-mia.de

Dokumentation der 4. Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur

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